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Eltern möchten nicht abklären - was nun?

Aktualisiert: 13. Apr.

Meine zwei wichtigsten Ideen

Du kennst das: Du siehst, dass ein Kind dringend Unterstützung braucht. Du empfiehlst den Eltern eine Abklärung beim SPD oder KJP – und triffst auf eine Mauer.

Ich unterstütze seit 25 Jahren Schulen in schwierigen Situationen. In dieser Zeit habe ich unzählige solcher Gespräche geführt und begleitet. Zwei Strategien haben sich dabei als besonders wirksam erwiesen.


Idee 1: Alle Wege auf den Tisch legen – wortwörtlich

Der grösste Fehler, den wir machen können? Einen konkreten Vorschlag machen und dann dafür kämpfen.

Sobald wir eine Lösung präsentieren, entsteht eine Dynamik von "Angriff und Verteidigung". Die Eltern fühlen sich in die Ecke gedrängt – und wehren sich. Gut gemeinte Argumente werden gar nicht mehr gehört.


Was stattdessen funktioniert:

Schreib alle denkbaren Optionen auf Papierstreifen und leg sie physisch auf den Tisch: Nichts tun. Strenger werden und sanktionieren. Therapie x. Abklären und gezielt helfen. Frag die Eltern: "Welche weiteren Möglichkeiten sehen Sie?" – und schreib auch diese auf.

Wichtig: In dieser Phase gibt es keinen Entscheidungsdruck. Die Eltern können in aller Ruhe gemeinsam mit der Lehrperson die Vor- und Nachteile jedes einzelnen Weges besprechen.

Das Entscheidende passiert genau jetzt: Die Lehrperson hört aufmerksam zu und erfährt so exakt, was den Eltern wichtig ist – und was sie von einer Abklärung abhält.


Erst jetzt zeigt die Lehrperson auf, welchen Weg sie bevorzugen würde. Und hier liegt der Schlüssel: Sie baut ihre Argumente genau auf dem auf, was sie soeben von den Eltern gehört hat.


Das ist kein Trick. Es ist echtes Zuhören auf Augenhöhe – und die Eltern spüren das.


Diese Strategie stammt aus der SIG-Plattform. Dort findest du für jede Herausforderung im Schulalltag – ob mit Kindern, Klassen oder Eltern – sofort umsetzbare Ideen. Unser KI-Tool hilft dir, in Sekunden genau die Lösung zu finden, die zu deiner Situation passt.

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Idee 2: Die Worst-Case-Frage stellen

Manchmal kommst du einfach nicht an die wahren Sorgen heran. Die Eltern nennen rationale Argumente – "keine Zeit", "bringt nichts" – aber du spürst: Da steckt mehr dahinter.


Dann frag direkt:

"Stellen wir uns einmal vor, Sie würden dieser Abklärung zustimmen. Was wäre das absolut Schlimmste, das Ihrer Befürchtung nach passieren könnte?"

Diese Frage wirkt. Erfahrungsgemäss nennen Eltern hier direkt ihre tiefste Angst – und die kannst du dann gezielt entkräften.


Frag danach nach dem Best-Case: "Und was wäre das Beste, das passieren könnte?"

So lenkst du den Blick von der Angst auf die Möglichkeiten.


Schwierige Eltern sind nur eine von vielen Herausforderungen


Wir unterstützen Schulen bei der Entwicklung praxistauglicher Lösungen für schwierige Situationen. Über unsere Onlineplattform hast du direkt Zugang zu allen Methoden – und ein integriertes KI-Tool hilft dir, sofort das Richtige zu finden oder passende Lektionspläne zu erstellen. Jetzt für kurze Zeit mit 50% Rabatt.


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Themen der Onlineplattform mit Schnellzugriff durch KI-Tool:


Grenzen setzen – klar, wirksam, ohne Machtkampf

  • Was Autorität wirklich bedeutet – und warum sie nichts mit Strenge zu tun hat

  • So gewinnst du als Lehrperson echte Autorität

  • Warum «Sog» wirksamer ist als Druck – und wie du ihn erzeugst

  • Das «Statusspiel» im Klassenzimmer: Wer es versteht, kann seine Führung genau auf die Klasse anpassen

  • Grenz- und Regelverletzungen hirngerecht ansprechen

  • Wirksam aus dem Machtkampf aussteigen

  • Schluss mit Strafe und Belohnung – was stattdessen funktioniert

  • Was tun, wenn nichts mehr zu funktionieren scheint?

  • Wenn Kinder sich rausreden: Rechtfertigungsstrategien souverän begegnen

  • Schwierige Eltern: So beugst du Konflikten vor

  • Schwierige Eltern: So entschärfst du, wenn's bereits kracht 


Methoden, die bei (fast) jedem Thema helfen

  • Was Kinder wirklich brauchen: Grundbedürfnisse verstehen und nutzen

  • Vorhandene Fertigkeiten öfters abrufen

  • Neue Fertigkeiten gezielt aufbauen 

  • Was braucht es, damit sich ein Verhalten ändert? 


​Konkrete Hilfe für die grössten Herausforderungen

  • Sehr verhaltensauffällige Kinder: Was tun, wenn nichts wirkt?

  • Gewalt, Selbstverletzung, Rückzug: Wie du richtig reagierst

  • Wenn die Gruppendynamik kippt: Mobbing und Ausgrenzung erkennen

  • Mobbing-Intervention Schritt für Schritt – ein klarer Fahrplan

  • Konflikte richtig einschätzen

  • Konflikte lösen – nachhaltig, nicht nur oberflächlich

  • Frustration bei Kindern verstehen – und wirksam darauf eingehen

  • Wenn Eltern eine Abklärung verweigern: So gehst du vor

  • Schulwegprobleme: Mehr als «nur» ein Weg zur Schule

  • So analysierst du die sozialen Zusammenhänge in deiner Klasse 

  • Analysespiele: Spielerisch herausfinden, wo es harzt

  • Selbststärkung für dich als Lehrperson – weil du auch Kraft brauchst


Wirksam vorbeugen – bevor es Probleme gibt

  • Alarm reduzieren: Warum gestresste Kinder nicht lernen können

  • Alarm im Schulalltag senken – ganz konkret

  • Prävention, die die ganze Schule trägt

  • Mechanismen, die ein positives Klassenklima von innen heraus aufbauen

  • Klassentraining: Grenzen respektieren lernen

  • Klassentraining: Deeskalation, Frust und Gefühle im Griff

  • Klassentraining: Konflikte fair lösen

  • Klassentraining: Echte Teambildung statt Gruppenarbeit

  • Die häufigsten Stolpersteine bei der Klimaarbeit – und wie du sie umgehst


Wichtiges Grundlagenwissen

  • Verhalten oder Handlung? Warum diese Unterscheidung alles verändert

  • Was Bindungsforschung mit deinem Klassenzimmer zu tun hat

  • Warum Strafe und Belohnung langfristig mehr schaden als nützen

  • Frustration verstehen: Das Fundament für fast jede Intervention

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Umfang:

  • 49 Themen

  • 13 Stunden Videomaterial

  • KI-gestützte Sofortantworten auf deine Fragen

  • 130 A4-Seiten Präventions- und Teambildungsübungen

  • Viele Downloads mit Symbolen, Arbeitsblättern und Ideen





Freundliche Grüsse

Thomas Richter, Institutsleiter SIG


Kontakt:

079 672 57 24


 
 
 

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